06.05.2018: Ist das die Zukunft der Fotografie?

06.05.2018: Ist das die Zukunft der Fotografie?

Momentan schwebt, zumindest wenn man diversen Veröffentlichungen im Netz Glauben schenkt, ein Damoklesschwert über den Fotografen – Hobbyfotografen, Amateuren und Profis.

Das Zauberwort heißt Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die EU-weit Ende Mai 2018 in Kraft tritt.

Wenn man einige der Kommentare im Netz verfolgt, dann dürfen Aufnahmen von Personen außerhalb des Privatbereichs nicht nur nicht veröffentlicht werden – nein, angeblich dürfen diese Bilder nicht einmal gespeichert werden.

Ganz ehrlich: Obwohl ich beruflich sehr viel mit Rechtsgrundlagen aller Art arbeiten muss, komme ich mit den Regelungen dieser Verordnung nicht ganz klar.

Soll ich jetzt alle Digitalkameras auf den Müll schmeißen und in die Vitrine stellen (und das betrifft selbstverständlich auch die Kamera im Mobiltelefon)? Soll ich wieder die alte Analogkamera aus dem Schrank holen und mir einen Satz Negativfilme kaufen? Darf ich die Fotos dann einscannen und die Scans auf der Festplatte speichern?

Die ganze Vorschrift wirkt, wenn man die genannten Kommentierungen liest, ein wenig überzogen, und es könnte sich ein neuer Tummelplatz für Abmahnanwälte auftun.

Ich warte jetzt erst einmal ab und übe das Verfremden….

Ein kleines Beispiel dafür liefere ich jetzt hier ab – einen Schnappschuss von einer Draisinenfahrt auf der ehemaligen Wuppertalbahn, kurz vor der Brücke Neuland. 

Und schöne Grüße an die Draisinenfahrer – auf Wunsch können Sie bei mir ein Foto ohne Gesichtsverfremdung bei mir anfordern (aber natürlich nur das eigene Gesicht, die Mitfahrer bleiben selbstverständlich anonym, denn ich möchte nicht Gefahr laufen, mich strafbar zu machen.

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