Grimmis Rezepte – Holländischer Eintopf

Grimmis Rezepte – Holländischer Eintopf

Wie jetzt? Rezepte? Will er den Besucher jetzt auch damit belästigen?

Ja, denn ich habe viele Talente – und das Kochen ist keins davon… aber gelegentlich koche ich ganz gerne. Und ich will meine Homepage ja immer für neue Zielgruppen erschließen.. (Ähem)

Das Rezept, das ich jetzt vorstelle, kann jeder – und ganz ohne Thermomix… Und wem es nicht gelingt, der sollte überlegen, ob er nicht seine Küche abschaffen sollte – solch ein Raum eignet sich auch ganz gut als Garage.

Kurze Vorgeschichte: Dieses Rezept entstammt einem Kochbuch eines großen Energieversorgungsunternehmens. Das Buch wurde seinerzeit (ist schon ewig her) in meiner Schule für den Kochunterricht verwendet. Und da es eine reine Jungenkochklasse war, hat die Lehrerin damals wegen der simplen Zubereitung sicherlich mit Bedacht genau dieses Rezept gewählt.

Nun aber los…

Was brauchen wir?

Genau – Zutaten, und zwar diese:

  • 500 g Möhren
  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g Zwiebeln (KEINE Tulpenzwiebeln, auch wenn das Gericht “Holländischer” Eintopf heißt!)
  • 4 Mettenden
  • ein Esslöffel Fett (ich nehme Butter oder Margarine)
  • 0,25 Liter (ein Viertel Liter) Brühe (Gemüse- oder Fleischbrühe, bitte aber keine Hühnerbrühe)
  • evtl. etwas frische Petersilie

Jetzt kommt die Fleißarbeit…

Zunächst werden die Mettenden in kleine Scheiben geschnitten und säuberlich nebeneinander auf den Boden eines entsprechend großen Topfes gelegt (er sollte so groß sein, dass alle Zutaten auch hineinpassen) – wenn noch Wurstscheiben übrig bleiben, wenn der Boden bedeckt ist, sollte man den Rest nicht aufessen, sondern die nächste Schicht beginnen.

(Anmerkung zwischendurch: Essen fotografieren ist nicht so mein Ding, ich kann besser Landschaften oder Schiffe)

Die nächste Lage bilden dann die geschälten und in Scheiben geschnittenen Möhren, die in Schichten über die Wurst platziert werden.

Das Gleiche passiert mit den Zwiebeln, die man – natürlich von der äußeren Haut befreit – unter großen Tränen in Scheiben schneidet und liebevoll auf die Möhren platziert.

Abschließend werden die Kartoffeln natürlich auch zunächst von der Schale befreit und in Scheiben geschnitten und kommen oben drauf.

Jetzt das Ganze mit der Brühe übergießen, das Fett oben drauf, und dann den Deckel nicht vergessen.

Nun Ofen an, das Ganze zum Kochen bringen und laut Kochbuch 20 Minuten leicht weitergaren lassen. Danach noch 10 Minuten stromlos ziehen lassen.

Für mich ist der Indikator die Konsistenz der (zum Glück) oben liegenden Kartoffeln. Wenn diese weich sind, dann kann es losgehen. Wenn man möchte, kann man das Ganze beim Servieren mit der Petersilie garnieren, die man ja ansonsten wegwerfen müsste.

Ein Foto vom Endprodukt gibt es nicht – vor Lauter Appetit habe ich das Fotografieren vergessen.

Wenn jetzt jemand die Frage stellt wird, ob das Ganze nicht mit Salz gewürzt werden muss, dem sage ich, dass es auch ganz gut ohne geht, denn die Würze kommt durch die Mettenden und die Brühe hinein.

Und noch ein Hinweis zu den Fotos: Ich habe in diesem Fall die doppelte Menge genommen, also 1 kg von jedem Gemüse (ich nehme aber trotzdem nur 250 ml Brühe). Das geht genau so gut, bei größeren Mengen würde ich aber empfehlen, mehrere Töpfe zu nehmen, weil ansonsten beim Servieren evtl. nicht alle Zutaten gleichmäßig auf dem Teller landen. Und nur Zwiebeln? Ich weiß nicht……

Warum das Ganze “Holländischer” Eintopf heißt, weiß ich auch nicht – in Holland habe ich den noch nie gesehen.

Übrigens: Mir schmeckt der Eintopf immer am nächsten Tag besser, weil er dann richtig gut durchgezogen ist. 

Werbung (falls mal ein Töpfchen fehlt):

 

 

Übrigens, ich würde mich über Feedback freuen. Sollten Sie, lieber Besucher, dieses Rezept nachkochen und den Verzehr überlebt haben, können Sie in der Kommentarfunktion loswerden, ob es Ihnen geschmeckt hat. Auch Verbesserungsvorschläge sind gern gesehen.

 

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