Brand der Landessportschule am 8.11.1982

Brand der Landessportschule am 8.11.1982

Mit diesem Foto möchte ich eine kleine Reihe beginnen mit historischen Aufnahmen aus Radevormwald.

In loser Folge sollen kleine und weniger kleine Ereignisse aus der Bergstadt präsentiert werden.

Passend zum diesjährigen Jubiläum der Löschgruppe Stadt der Freiwilligen Feuerwehr Radevormwald soll heute an ein Ereignis am 8. November 1982 erinnert werden.


Die Chronik der Rader Wehr schreibt auf ihrer Website hierzu: 

“Exakt um 2,35 Uhr blieben die Uhren in der Sportschule stehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte vermutlich ein Teil der technischen Einrichtung den Brand registriert und durch Ausfall reagiert. Doch bis kurz nach 6,00 Uhr dauerte es, bis ein Mitarbeiter in der Landessportschule durch Rauchgeruch in den Fluren das Feuer bemerkte und die Feuerwehr alarmierte. Sie hatte den Brand relativ schnell unter Kontrolle, doch entstand ein erheblicher Sachschaden.

Ein weithin sichtbarer Feuerschein in der morgendlichen Dunkelheit über der Landessportschule, eine immer größer werdende dunkle Rauchwolke über dem Kollenberg kündeten davon, dass etwas in der Sportschule passiert ist. Zu diesem Zeitpunkt wütete in der Cafeteria ein Brand, der zur totalen Zerstörung dieses Bereiches führte. Die großen Fenster zerplatzten mit lautem Knall. Der Schwelbrand wurde nun zum offenen Feuer, das reichlich Nahrung fand. Unter Einsatz von Atemschutztrupps begann der Kampf des Löschzuges I Stadt und Herbeck gegen das sich ausbreitende Feuer. Unter dem Kommando des Stadtbrandmeisters Gert Pfeifer wurde von allen Seiten vorgegangen. Der dichte Rauch und die enorme Hitze erschwerten die Löscharbeiten. Bei über 1.000 Grad Wärme bogen sich die Stahlträger durch, so dass erhöhte Einsturzgefahr der Betondecke über der Cafeteria bestand. Gegen 7,15 Uhr konnte der Einsatzleiter Gert Pfeifer „Brand unter Kontrolle“ melden.”

Die Fotos wurde von mir aus dem 4. Stock des Rathauses gemacht. Leider sind sie sehr verwackelt, denn natürlich waren einerseits die Lichtverhältnisse morgens um kurz nach 7 Uhr im Winter bescheiden, hinzu kam die Aufregung.

Trotzdem ist sehr gut erkennbar, wie hoch die Flammen aus dem Gebäude geschlagen sind.

 

 

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