Modellbahn

Modellbahn

Eine weitere meiner Leidenschaften ist die Modelleisenbahn.

Wie viele Kinder habe ich in den 1960er-Jahren von meinen Eltern eine Märklin-Startpackung geschenkt bekommen. Die millionenfach verkaufte 3000, eine Nachbildung der 89er-Tenderlok (die es interessanterweise nie in dieser Ausführung bei der Deutschen Bundesbahn gegeben hat) gehörte natürlich dazu.  Später kam dann noch eine V 200 hinzu, das damalige Aushängeschild der Bundesbahn, damals von meinem Vater aus einem Bausatz von Märklin (!) zusammengebaut.

Und so zogen die beiden Loks die Güter- und Eilzugwagen jahrelang über die mehr oder weniger sinnvoll auf dem Fußboden ausgelegten Gleise – es handelte sich noch um die überaus robusten, aber wenig vorbildgetreuen Metallgleise, und es wurde geträumt von einer großen Platte, auf der Massen von Schienen, kreuz und quer neben- und übereinander geführt, Unmengen von Zügen präsentiert werden konnten, entsprechend den damaligen Vorstellungen von Traumanlagen

Dann gab es auch bei dieser Freizeitbeschäftigung einen Einbruch. Alles wurde eingemottet, aber irgendwann (mittlerweile war man selbst Vater geworden) erinnerte man sich wieder an die Eisenbahnklamotten. Aber irgendwie machte es keinen Spaß. Trotzdem war das Interesse geweckt, und so wälzte ich Fachzeitschriften und durchwühlte später auch das Internet.

Dabei stellte ich fest, dass sich zwischenzeitlich die Meinung darüber geändert hatte, wie sich eine gute Modellbahn präsentieren musste. Der Trend lag nun mehr auf eine möglichst realistische Darstellung der Wirklichkeit, ohne eine Inflation von Gleisen.

Ich konnte Traumanlagen, Superdioramen, wahre Kunstwerke bewundern.

Hinzu kam die mittlerweile vorhandene Digitaltechnik, die ganz neue Möglichkeiten des Modellbahnhobbies eröffnete – eine tolle Verbindung zwischen zwei meiner Interessengebiete.

Des Realismus wegen trennte ich mich von einem großen Teil meines Märklin-Equipments. Die Metallgleise waren ohnehin ein No-Go, aber auch bei den weitaus realistischeren Kunststoffgleisen störte mich weiterhin der Mittelleiter.

Mein Plan war: Ich versuche, in einem Kellerraum den mir räumlich am nächsten liegenden Bahnhof, den von Radevormwald-Dahlerau, möglichst naturgetreu zur Zeit der 1970er-Jahre darzustellen. Zwar ein kleiner Bahnhof, maßstabsgetreu nachgebaut aber immer noch ganz schön platzfressend.

Das Ganze soll im 2-Leiter-System  realisiert werden. Digitalisierung ist obligatorisch, wenngleich bei einer kleinen Anlage nicht zwingend – aber da kommt halt der Technikfreak in mir durch.

Soweit der Plan – die Umsetzung lässt jedoch immer noch auf sich warten. Trotzdem werde ich auf dieser Website immer mal wieder über den Start und kleinere Fortschritte berichten. Aber: Nur nicht hetzen….

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