Am Ziel – der erste Fund!

Am Ziel – der erste Fund!

Ich habe ihn!

Wir gehen einfach mal davon aus, dass wir uns exzellent auf die Suche vorbereitet haben, ohne in irgendwelche Löcher zu stolpern oder an Weidezäunen hängen geblieben zu sein, am Ziel angekommen sind  und dort auch noch den richtigen Blick für das Döschen hatten. Und jetzt?

Jetzt wird die Dose einfach mal aufgemacht, und dabei gehen wir mal davon aus, dass das Öffnen der Dose nicht Teil einer besonders eingebauten Schwierigkeit ist (tatsächlich gibt es gelegentlich Cachebehältnisse mit einem besonderen Öffnungsmechanismus, die etwas Hirnschmalz vom Finder erfordert, z.B. ein Zahlenschloss, bei dem man zunächst die Zahlenkombination errätseln muss).

Klassisch sind Cachebehälter mit einem Drehverschluss oder die typischen Tupperdosen.

Und was ist da jetzt drin? 
Sofern alles komplett ist, sollte auf jeden Fall ein Logbuch im Behälter sein. Logbücher gibt es in allen möglichen Größen und Formen, logischerweise oftmals angepasst an die Größe des Behälters.

Der Cacher von Welt sollte auf jeden Fall immer entsprechendes Schreibgerät mit sich führen, denn nicht immer findet man in der Dose einen funktionierenden Kugelschreiber, und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass nicht Vieles blöder ist, als wenn man kilometerweit durchs Unterholz gerobbt ist, einen Fluss durchquert und dabei auch noch mit einem Krokodil gekämpft hat – um dann festzustellen, dass man sich nicht im Logbuch verewigen kann, weil der Kugelschreiber zu Hause oder im Auto geblieben ist.

Zurück zum Loggen (dem Eintragen ins Logbuch): Meistens enthält das Logbuch vorgegebene Felder für Name, Datum und Uhrzeit des Fundes, ansonsten sucht man sich eine freie Stelle, um wenigstens seinen Namen und das Datum einzutragen.

Abgerundet wird das Ganze durch einen “Found”-Eintrag im Listing bei geocaching.com, damit auch die ganze Cacherwelt über den Fund informiert wird und die Glückshormone sprudeln, wenn der Statistikzähler um einen Punkt erhöht wird.

Noch etwas: Der Cacher von Welt hat immer mindestens ein Ersatzlogbuch dabei, denn nach Murphys Gesetz ist das Logbuch entweder nicht mehr vorhanden, weil der Vorfinder den Deckel nicht richtig geschlossen hat (mir ist es sogar schon passiert, dass ich ein Logbuch in die Tasche gesteckt habe) oder ein böser Muggel den Spinnern (also den Geocachern) einen Streich spielen wollte, nachdem er die Dose zufällig entdeckt hatte.
Aber wenn schon kein Ersatzlogbuch, dann wenigstens ein Stück Papier, auf dem man seinen Log festhalten kann.

Im schlimmsten Fall (also wenn nicht mal ein Stück Klopapier dabei ist), besteht noch die Möglichkeit die Dose in ihrer Umgebung  zu fotografieren und dem Owner als so genannter Fotolog zu präsentieren.

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