Schwierigkeitsgrade von Geocaches

Schwierigkeitsgrade von Geocaches

Wenn man sich ein Geocache-Listing anschaut, dann stößt man unter anderem auf die Schwierigkeitsgrade.

Die Einstufung wurde von geocaching.com vorgegeben und sollte beim Auslegen eines Geocaches beachtet werden, soll sie doch dem suchenden Cacher einen Anhaltspunkt geben, worauf er sich bei der Suche einstellen muss.

Es sind zwei Zahlenwerte angegeben. Den Wert vor dem “/” nenne ich immer die “intellektuelle Schwierigkeit”, andererseits spielen manchmal auch noch weitere Faktoren eine Rolle. So kann es sein, dass ein Cache mit höherer Schwierigkeit zwar schnell entdeckt werden kann (jedenfalls für den, der weiß, dass es vor Ort einen gibt), man das Objekt der Begierde aber nur mit relativ viel Geduld und/oder Geschick bergen kann, weil es mitten in einer belebten Fußgängerzone liegt und die Bergung natürlich so stattfinden soll, dass die Uneingeweihten – die “Muggles” – davon nichts bemerken sollen.

Hier die Tabelle für die Schwierigkeiten:

1 Sehr einfaches Versteck, wird von erfahrenen Cachern mehr oder weniger sofort gefunden, stellt selbst Anfänger nicht vor große Probleme.
2 Mehrere Verstecke möglich, jedoch mit ein wenig Geduld noch zügig zu finden.
3 Hier kann schon ein wenig Hirnschmalz oder etwas mehr Zeit eingeplant werden. Quasi Standardwert für einen Multicache.
4 Bei dieser Stufe werden oft auch erfahrene Cacher vor Probleme gestellt – bei Mysteries schon härtere Nüsse; ggf. Spezialwissen. Vorbereitungszeit erforderlich.
5 Spezialkenntnisse oder Spezialausrüstung erforderlich. Längere Vorbereitungszeiten denkbar (manchmal liegen die angefangenen Lösungsansätze wochen-/monatelang auf Halde, bis evtl. ein Geistesblitz einschlägt.

Die Zwischenwerte ermöglichen es dem Cacheowner, die obige Abstimmung noch ein wenig zu differenzieren.

Und hier die Tabelle für die Geländewertung:

1 relativ flaches Gelände und ebene Wege, kurze Strecke vom möglichen Parkplatz zum Cache, kein Bewuchs am Cache
2 nur leichte Steigungen, Wege noch kinderwagenfreundlich, Strecke vom Parkplatz bis 3 Kilometer, kaum Bewuchs am Cache
3 schon relativ steil, teilweise Trampelpfade, Bewuchs bis Hüfthöhe möglich, Strecke bis 16 Kilometer
4 hier muss man sich ggf. schon irgendwo festhalten, es geht quer durch die Landschaft, der Cache kann sich im dichten Unterholz befinden, und die Strecke kann 16 Kilometer überschreiten
5 hier benötigt man evtl. Spezialausrüstung (Klettergeraffel/Tauchausrüstung, evtl. ein Boot)

Auch hier gibt es die Zwischenwerte für eine etwas feinere Abstufung.

Zu beachten ist auch, dass die Cacheowner oftmals eine subjektive Einstufung vornehmen. So gibt es in meiner Homezone einen Cache, der mit einer Geländeschwierigkeit von 3,5 eingestuft ist, den ich nicht ohne eine Sicherung angehen würde, wohingegen ich auch schon Caches im flachen Norddeutschland gefunden habe, die von den Ownern mit 4,5 eingestuft wurden und von mir quasi im Vorübergehen geloggt werden konnten.

 

 

 

 

 

 

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