Wir suchen den ersten Cache

Wir suchen den ersten Cache

Es geht los – wir suchen unseren ersten Cache

Nehmen wie einmal an, wir möchten einen Cache in der Stadt Ennepetal suchen  (Achtung, die ist nur ein Beispiel, angehende Cacher aus Buxtehude müssen jetzt nicht ins Auto springen und nach Ennepetal fahren! Ich habe gehört, dass es in Buxtehude auch Caches gibt, also einfach dort auf der Karte nach einem geeigneten Objekt suchen).

Ich habe einen herausgesucht, den ich noch nicht gefunden habe (daher auch nicht mit einem Smiley markiert) einen Tradi mit den Schwierigkeitsgraden 1,5/1,5.

???? – Wovon redet er jetzt? Tradi? Schwierigkeitsgrade? – Okay, ich habe mich bisher noch nicht über Cachetypen und die Schwierigkeitsbewertungen ausgelassen. Das wird nachgeholt, versprochen. Im Moment soll uns das nicht interessieren. Nur so viel: Ein Tradi ist ein Cache, der tatsächlich an den angegebenen Koordinaten .gefunden werden kann.

Koordinaten? Wo finde ich die denn? Schauen wir uns einmal die Karte an.

Ich habe hier bereits das Objekt der Begierde angeklickt,und die ersten Informationen bekomme ich in dem sich öffnenden Pop-Up bereits angezeigt.

Der Cache mit dem Namen “Die Abkürzung” wurde ausgelegt von einem Benutzer mit dem Namen “UhrOne”. Weitere Infos betreffen das Datum der Veröffentlichung des Caches, die Schwierigkeitsgrade und die Größe des Cachebehälters. Dann noch einen Code, mit dem jeder Cache eindeutig zu identifizieren ist (weil es wahrscheinlich irgendwo auf der Welt – vorzugsweise in der deutschsprachigen Welt – einen Cacheausleger gibt, der seinen Cahe ebenfalls “Die Abkürzung” genannt hat). Alles Weitere beachten wir an dieser Stelle erst einmal nicht, sondern klicken auf den Cachenamen (richtig, “Die Abkürzung”)

Und siehe da,  die Koordinaten werden preisgegeben, nämlich N 51° 17.375 E 007° 21.628 (darunter steht noch was mit UTM, aber das interessiert uns jetzt nicht).

Wie kommen die Koordinaten in das GPS-Gerät?

Eigentlich ganz einfach, oder vielleicht doch nicht?

Achtung: Da ich ein Garmin-Gerät verwende, kann ich hier auch nur über meine persönliche Vorgehensweise berichten. Alle anderen muss ich bitten, sich irgendwie durchzuschlagen oder an anderer Stelle Hilfe zu suchen. Und die Smartphone-App ist grundsätzlich anders aufgebaut – dort ist ein Herunterladen nicht notwendig, da alle Caches direkt in der App verfügbar sind.

Diejenigen, die einen geeigneten Browser verwenden (Googles Chrome wird jedoch nicht mehr unterstützt), können auf die Schaltfläche “Send to my GPS” klicken. Sofern nicht vorhanden, muss noch das Garmin Communicator Plugin heruntergeladen und installiert werden, ansonsten erfolgt der direkte Transfer der Cachedaten auf das GPS-Gerät, das selbstverständlich mit dem PC verbunden sein muss (USB-Kabel).

Eine Alternative ist das Herunterladen des GPX-Files auf den Rechner (natürlich durch Anklicken der Schaltfläche “GPX file”). Der Transfer auf das GPS (ich verzichte ab sofort darauf, GPS-Gerät zu schreiben, denn irgendwann will ich ja auch mal fertig werden) muss dann manuell durchgeführt werden (das GPS ist im Windows-Explorer als Wechseldatenträger erkennbar). Bei meinem Garmin eTrex 30x muss die GPX-Datei in das Verzeichnis Garmin/gpx/ überspielt werden.

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Und jetzt kann es eigentlich ins Zielgebiet gehen…..

Die letzten Vorbereitungen

Bevor es aber endgültig zum Cache geht, noch einige Anmerkungen.

Man sollte vor dem Start ins Zielgebiet selbstverständlich die Anreise planen. 

Eine Hilfe ist dabei die Geocaching-Karte, einen weiteren Tipp gibt oft auch  das Cachelisting.

Warum, das erkläre ich anhand des folgenden Bildes.

Unten im rechten Bereich sehen wir einen Kartenausschnitt mit ein paar Symbolen. Die Erklärung der Symbole ergibt sich aus der Aufstellung der so genannten “Additional Waypoints”, die in diesem Fall der Dosenausleger angegeben hat. Hier sind es Tipps, wie man von der nächsten Bushaltestelle den Weg zum Cache angehen kann oder den günstigsten Start des Fußweges zur Dose bezogen auf den jeweiligen Ausgangspunkt (eigentlich in der Regel selbsterklärend). Und da man auf der Karte in der Regel auch Hinweise auf in der Nähe liegende Straßen findet, kann man damit das Navi seines Autos füttern.

Nun aber endgültig….auf ins Zielgebiet.

STOPP!
Noch ein Ratschlag: Um Zeit und Umweltressourcen zu schonen (sofern man nicht mit Muskelkraft unterwegs sein sollte), ist es ratsam, nicht nur einen Cache in der Gegend anzugehen, sondern eine größere Cacherunde einzuplanen und dabei im Idealfall eine größere Anzahl von Dosen einzusammeln. So kann es bei Regenwetter Spaß machen, eine entsprechende Route zu Hause zu planen.

Und nun viel Spaß und Erfolg bei der Abkürzung (oder irgendwo anders).

Und nicht vergessen, etwas zum Schreiben mitzunehmen – und wer noch nicht weiß, was zu tun ist, wenn die Dose gefunden ist, der muss noch bis zum nächsten Kapitel warten.

 

 

 

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